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"Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende." Oder: Eine märchenhafte Suche nach dem wahren Glück. In vielen Volksmärchen müssen die Helden eine lange, gefahrvolle und mühsame Reise durchstehen, bis sie endlich ihr Ziel erreichen. Sie müssen für ihr Glück kämpfen und schwierige Aufgaben lösen. Sind dies auch Bilder für unser Leben? Oder welche Geschichten vom Glück und vom wahren Sinn des Lebens können wir anderen erzählen? An diesem Tag wollen wir philosophierend unseren eigenen Weisheiten auf die Spur kommen. Mit kreativen Schreibmethoden wollen wir sie „festhalten“ und weiter geben. Wundersame Glücks-Märchen aus aller Welt stimmen uns dazu ein.
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Wo ist Glück für den Menschen zu finden? - Spurensuche in Philosophie und Bibel. Wie findet der Mensch sein Lebensglück? Philosophische und religiöse Weisheitslehrer haben sich immer um diese zentrale Frage der Menschheit bemüht, um theoretische und praktische Anregungen zu einer gelingenden Lebensführung zu finden. Bei Platon z. B. ist die Idee des Guten der Wurzelgrund allen Seins. Aus ihm bezieht die ganze Welt ihr Sein und ihren Wert. Der Mensch, auf der Suche nach Glück, soll stets bemüht sein, das Gute zu erstreben, denn daraus entstehen Ordnung, Maß und Einheit. Die Seele ordnet sich dadurch selbst und kommt zu ihrem Gleichgewicht. Dies bedeutet gemäß Platon die wahre Vollendung des Lebensglücks. Die Frage nach dem Glück stellt auch Kohelet im Alten Testament – und zwar auf eine radikal neue Weise. Er hinterfragt die Lehren seiner eigenen jüdischen Tradition und wendet dabei die philosophischen Fragen der Griechen an. Das Buch Kohelet gehört damit zu den spannendsten und "modernsten" der Bibel. Methodik: Durch interaktive Impulse und im gemeinsamen vertieften Nachdenken versuchen wir gemeinsam dem Glück "auf die Spur" zu kommen.
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Mia san mia! – oder doch nicht nur? Philosophieren und interkulturelles Lernen. Kulturelle, gesellschaftliche und individuelle Prägung bestimmen zu einem großen Teil unseren Blick auf die Welt. Oft ist uns die eigene kulturelle Prägung weniger bewusst - vielmehr die Fremdheit der Anderen. Was sage ich, wenn ein arabisches Kind mich fragt, ob es ein Gummibärchen essen darf? Wie verhalte ich mich, wenn ein asiatisches Kind beim Philosophieren den Erwachsenen nie zu widersprechen wagt? Was, wenn ein muslimisches Mädchen plötzlich verschleiert in die Schule kommt? In der pädagogischen Praxis herrscht oft Ratlosigkeit und Unsicherheit, wie man mit Fragen wie diesen umgehen soll. Der Thementag widmet sich Begriffen aus der Interkulturellen Kommunikation und setzt sich mit verschiedenen Kulturmodellen auseinander. In philosophischen Gesprächen versuchen wir diese Begriffe mit Inhalt zu füllen, „Was heißt eigentlich Kultur?“ „Was ist Tradition?“ „Wie entstehen Vorurteile?“.
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