Der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) hat zwar vor über 300 Jahren gelebt, seine Erfindungen und Ideen, die er auf allen damaligen Wissensgebieten entwickelte, wirken bis in unsere moderne Zeit hinein und geben immer wieder Anlass zu angeregten Diskussionen. Warum leben wir in der besten aller möglichen Welten? Was ist eine Monade und was ist die „prästabilierte Harmonie? Wie könnte eine Universalsprache aussehen? Wäre es möglich, dass sich die Konfessionen als Vielfalt in der Einheit verstehen? Wie könnte jeder einen Beitrag zum allgemeinen Besten leisten? Nach einer Einführung in Leben und Werk von Leibniz soll anhand einschlägiger Texte diesen Fragen nachgegangen werden. Gleichzeitig wollen wir nach methodischen Möglichkeiten suchen, wie die Leibniz’schen Gedanken in unserer heutigen Gesellschaft kompetenzorientiert angewendet werden können. Grundlage ist das Buch von Annette Antoine und Annette von Boetticher: Leibniz für Kinder. Georg Olms Verlag Hildesheim 2008.
Referentin: Dr. Annette von Boetticher, Hannover Teilnehmer: max. 16 Termin: Freitag, 7. Oktober 2011 Dauer: 9 Uhr 00 bis 17 Uhr 00